Ramadama – Frühjahrsputz in Finsings Grünflächen erledigt

Am Samstag den 5. April 2014, gingen wir wieder unsere Runden, um Finsings Grünflächen von Wintermüll zu befreien.

Vielen herzlichen Dank an alle Helfer der Aktion “Ramadama 2014″. Dank an die Mitglieder des SPD Ortsvereins, des Wählerforums und natürlich ein ganz besonderer Dank an die Leute der “Naturkids” von Michaela Gossmann.

Um 9.00 Uhr trafen wir uns in Neufinsing an der Kapelle an der Kreuzung Münchner Str. / Seestraße und in Eicherloh am Jagdhaus. Es ist schon erstaunlich, wieviel Abfall links und rechts von unseren Wegen liegt. Einiges wird wahrscheinlich durch Wind und Sturm dorthin gewirbelt. Aber mit Sicherheit nicht so viel.

Wir fanden Bruchstücke von Glasplatten, Bauschutt und Metallschienen im Gebüsch und an den Hainen der Bäche.

Heiner Grönwald mit Handkarren beim Ramadama

Heiner Grönwald mit Handkarren beim Ramadama

 

Beliebter Platz für Schutt – Böschungen

 

Besonders auffällig sind die vielen Glas- und Plastikflaschen links und rechts der Straßen sowie Kaffeebecher aus Plastik und Brotzeitverpackungen. Auch leere Tüten der bekannten Schnellimbisse waren darunter.

Eine unglaubliche Sauerei sind Glasflaschen und Becher in den Äckern und Wiesen. Die Scherben sind extrem gefährlich für die Kühe, wenn sie über die Ernte in die Ställe kommen.

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Dabei haben wir nicht einmal alle Wege im nahen Ortsbereich der Gemeinde Finsing gesäubert. In den knapp 3 Stunden konzentrierten sich die Helfer auf einige ausgesuchte Abschnitte. Und trotzdem ergab sich eine ganze Wagenladung voller Müll. Rund um den Sauriasl, das Umspannwerk sowie den Weg zum Mitteldamm und entlang des Damms des Speichersees.
Jeder kann sich leicht ausrechnen, was da dann noch alles am Rand der restlichen Straßen rumliegt.

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Unglaublich: Flaschen entsorgt in Wiesen und Äcker.

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Die anderen Teams haben ähnliche Mengen gesammelt

Einen besonderen Aufruf an alle, die den wunderbaren Weg am Damm des Speichersees zur Erholung nutzen. Bitte nimmt Eure verschmutzten Papiertaschentücher wieder mit. Schmeisst sie nicht einfach in die Büsche. Seit dem Papiertaschentücher so hergestellt werden, daß sie in der Waschmaschine nicht mehr zerfusseln, seitdem ist das Material auch nicht mehr wasserlöslich und kann in der Natur nur schwer verrotten.

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Verdiente Weißwurstbrotzeit als Belohnung.

Auch Flaschen, egal welcher Art, schmeisst man nicht einfach in die Natur. Bitte erinnert die Leute daran, solltet ihr jemanden dabei beobachten.

Jeder möchte sich gerne in der Natur erholen. Niemand möchte, daß sie zur Müllhalde verkommt. Daher müssen wir GEMEINSAM darauf achten und Unbelehrbare darauf hinweisen.

Denn wie der Wahlspruch der SPD und Wählerforum so schön sagt: “I mog Finsing“. Und dazu gehört auch die Natur.

Wie in unserem Lande so üblich stärkten sich alle Beteiligten bei einer anständigen Brotzeit mit Weisswurst und Brezn. Und kaum zu glauben, wir haben das noch vor dem 12-Uhr-Läuten geschaft.

 

SPD und Wählerforum Finsing

Gertrud Eichinger / Heiner Grönwald

Finsinger und Forscher