Werte und Themen

Werte und Themen

Aus einem inneren Antrieb heraus und mit voller Leidenschaft sehen wir diese Themen als vordringlich an, um eine gesunde und lebensbejahende Dorfgemeinschaft zu erhalten und für die Zukunft weiter zu entwickeln.

Um konkret und schlagkräftig agieren zu können, haben wir verschiedene Arbeitsgruppen, die offen für jeden Interessierten sind –
Aktiv daran arbeiten, wie WIR etwas bewegen:

Umwelt und Energie:

Nachhaltigkeit, mehr regenerative Energien nutzen
Klimaschutzkonzept der Gemeinde umsetzen
Gesellschaft des Teilens fördern, zB CarSharing (https://www.facebook.com/carsharing.finsing/?fref=ts)
weniger Plastik
neue Ideen und “out-of-the-box” denken
Urbane Gärten und Umgang mit Natur

Wohnen

bezahlbares Wohnen für Jung und Alt
Neue Wohnkonzepte
Genossenschaftliches Bauen/Wohnen
Sozialwohnungsbau im Landkreis
Wie sollen Baugebiete aussehen, in denen wir leben wollen?

Jugend

Jugendraum neu nutzen
Mit Jugendlichen und Eltern gemeinsam abklopfen, was in unserer Gemeinde noch fehlt
Am Ferienprogramm beteiligen

 

Darüber hinaus treibt uns die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung massiv um.
Doch wer nichts sagt, überlässt die Antworten anderen.
Wer nichts tut, überlässt das Handeln anderen.

Gesellschaft und Politik

Stellung beziehen – statt Reden auf Bildzeitungsniveau
Gegengewicht bilden – statt im Rechten Lager anbiedern
Fakten und Argumente – statt Populismus
Genau hinschauen, was wirklich ist – statt Schwarz-Weiß-Malerei
Deshalb:
– Politik aktiv verbessern
– Forderungen – auch unangenehme – stellen und Lösungen vorantreiben
– Konstruktiv Vorschläge mit Abgeordneten diskutieren

Bürgernähe, Transparenz, Bürgerengagement

Mehr Themen in der öffentlichen statt nichtöffentlichen Gemeinderatssitzungen, so wie es die Kommunalpolitik vorsieht, führen zu mehr Transparenz und Vertrauen bei Entscheidungen, die gefällt werden.
Offene Kommunikation und regelmäßige Informationsveranstaltungen sind unerlässlich und es gibt offensichtlich viel Potential für Verbesserungen.
Die Bürger der Gemeinde lassensich zum Beispiel durch Einführung einer Bürgersprechstunde vor den Gemeinderatsitzungen besser in die Entscheidungsfindung einbeziehen.
Eine lebendige Gemeinde lebt von der Beteiligung der Bürger. Denn nur Sie wissen, wie Sie heute und in Zukunft leben wollen. Ein gutes Beispiel ist das Projekt “Dorferneuerung Finsing”. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es mehr Projekte geben wird, in denen sich Gemeindemitglieder mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten einbringen können (z.B. Projekt Kinderspielplätze, Projekt Nahverkehr, …). Wir werden weiterhin aktiv Bürgerideen und -initiativen fördern.

Familien und Leben im Dorf

Familien sind der Kern einer lebendigen Gemeinschaft.
Vor allem junge Familien schätzen die unmittelbare Nähe zur Natur und die Integrierung in das dörfliche Leben.
Leben in einer dörflichen Gemeinschaft geht einher mit dem Vermitteln von Werten. Dazu gehört auch, sich umeinander zu kümmern.
Kümmern müssen wir uns vor allem darum, dass die bestehenden Spielplätze saniert und modernisiert werden. Dabei sollen möglichst abwechslungsreiche Spielräume geschaffen werden, um unseren Kleinen vielfältige Erfahrungen zu vermitteln.
Wir werden uns einsetzen, dass die Rad- und Spazierwege ausgebaut werden.
So muss es zum Beispiel möglich sein, dass man auf ungefährlichen Wegen per Fahrrad zu unserem Badeweiher und zu den Geschäften in unserer Ortsmitte fahren kann.
Seniorenbeauftragter: Beratung des Gemeinderats bezüglich Seniorenpolitik, Lotsenfunktion insbesondere im Bereich des höchst komplizierten Sozialrechts und der zuständigen Behörden, Erstberatung und Unterstützung bei finanziellen und/oder sozialen Problemen, Vermittlung zu sozialen Diensten, Beratung barrierefreies Bauen.
Der Seniorenbeauftragte sollte ehrenamtlich tätig sein, um seine Aufgabe unabhängig und neutral wahrnehmen zu können. Er oder sie kann zugleich auch Behindertenbeauftragter sein, da sich deren Aufgaben oft überschneiden.
Gemeinde und Dorfgemeinschaft entwickelt Aufmerksamkeit für Notlagen einzelner Betroffener.
Unser Ziel ist es, jedem die Möglichkeit zu geben, so lange es geht, in der Gemeinde in seinen eigenen vier Wänden leben zu können, zum Beispiel durch Betreutes Wohnen zuhause.
Wir fördern generationenübergreifendes Miteinander.
Ein besonderer Blick muss auf Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung geworfen werden. Denn auch sie brauchen Unterstützung (Inklusion).

Nahverkehr und Mobilität

Nicht direkt an einer S-Bahn-Strecke zu wohnen, macht das Wohnen bezahlbarer. Für die meisten Finsinger bedeutet es aber auch, dass sie zu einem Arbeitsplatz außerhalb der Gemeinde pendeln müssen.
Jede Familie stellt das vor Probleme, wenn Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule, zur Lehrstelle und zu den Freizeitaktivitäten ihren Wohnort verlassen müssen.
Das derzeitige Angebot des öffentlichen Nahverkehrs ist mehr als ungenügend und wird den Mobilitätsanforderungen unserer Gesellschaft nicht gerecht.
Wir sehen es als wichtige Aufgabe, den öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen und alle Ortsteile anzubinden.
Bessere und flexible Anbindung an S-Bahn, Busverbindungen für Schüler und Auszubildende nach Markt Schwaben, aber auch nach Poing oder gar Ismaning sind dringend nötig.
Viele hiesige Unternehmen klagen, dass ihre Lehrlinge und Mitarbeiter nur mit Schwierigkeiten nach Finsing kommen können, zum Beispiel ins Gewerbegebiet.
Immer wichtiger wird die Unterstützung der Mobilitätsanforderungen von älteren Leuten, die trotz zunehmendem Verkehr weiterhin mobil bleiben wollen.
Es sind intelligente und flexible Lösungen und Kombinationen gefordert. Dabei können Konzepte wie CarSharing, Ruftaxis oder gemeindeeigener Bus einbezogen werden.

Kinder und Jugend

Jugend in Finsing: Freizeit, Schule, Lehrstellen, Ausbildung
Wie erlebt ein Jugendlicher unsere Gemeinde? Unsere Vereine leisten bereits ein grossartiges Angebot für die Jugendlichen.
Darüber hinaus sehen wir die Notwendigkeit Räume zu schaffen, in denen sich Jugendliche jederzeit treffen können ohne Anwohner zu stören.
Wir werden uns stark machen für die Beteiligung der Jugendlichen an der Gestaltung ihrer Freizeitanlagen, zum Beispiel einer Skateranlage oder Dirtbahn, einem attraktiven Basketballplatz oder einer Graffiti-Wand. Wir werden uns einsetzen für die Schaffung von attraktiven Jugendräumen und für eine aufgeschlossene, professionell begleitete Jugendarbeit, die selbst organisiert sein kann, in jedem Fall aber betreut sein muss.

Wohnen, Arbeit und Gewerbe

Wohnen und Bauen im Einklang mit den Bedürfnissen der Menschen.
Flexible Bebauungspläne zur Unterstützung verschiedener Lebensmodelle.
Wir werden uns einsetzen für die Erweiterung des Einheimischenmodells, um auch Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, günstiges Wohneigentum zu erwerben, die kein Einfamilienhaus bauen wollen oder können.
Bezahlbare Wohnungen vor allem für junge Leute wie Auszubildendeund junge Familien oder Alleinstehende genauso wie für ältere Bürgerinnen und Bürger schaffen.
Ein gesundes Dorf lebt auch von den vielen kleinen und mittelständischen Betrieben und den Arbeitsplätzen, die dadurch entstehen. Die derzeitigen Gewerbegebiete sind erfreulicherweise nahezu vollständig belegt. Wir machen uns stark, geeignete weitere Flächen für Gewerbetreibende zu erschliessen, damit ortsansässige Unternehmen und ihre Arbeitsplätze erhalten und stark bleiben.
Moderne Firmen benötigen auch eine moderne Infrastruktur. Ein zukunftsweisender Ausbau von Internet und DSL ist eine unabdingbare Voraussetzung nicht nur für die Gewerbegebiete, sondern auch für alle Selbständigen in allen Ortsteilen Finsings.
Lebenswichtig für einen gesunden Ort sind leistungsstarke Nahversorger. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Nahversorgung im Gemeindegebiet gestärkt wird. Das bezieht sich auf die traditionellen Lebensmittelgeschäfte ebenso wie auf die Hofläden mit ihrem Angeboten aus biologischem Anbau und Dienstleister im Gesundheitswesen.
Das Ortszentrum in Neufinsing wird so gestärkt und für die Zukunft gerüstet.

Umwelt und Natur

Nachhaltigkeit, Erhaltung unserer lebenswerten Umwelt,
Leben von regionalen Erzeugnissen. Bewusstseinsschärfung und Vermittlung von Werten in Kindergarten und Schulen. Erhaltung der eigenen Wasserversorgung.
“Finsing wird klimafreundlich”: Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts, das im Verbund mit acht Gemeinden des Landkreis erarbeitet wurde.
Intelligenten Sanierung von Altbeständen unterstützen.
Reduzierung von Individualverkehr z.B. durch Einführung von “CarSharing” und Ruftaxis.
Verstärkte information z.B. im Mitteilungsblatt.
Förderung, Natur spielerisch zu erfahren, z.B. durch einen Naturlehrpfad oder sogar einen Naturkindergarten.
Erding gehört zu den waldärmsten Landkreisen Bayerns. Es erfordert verstärktes Engagement, um die Vielfalt von Flora und Fauna im Finsinger Gemeindegebiet zu erhalten und auszubauen. Der Bund Naturschutz hat bestätigt, dass der Erhalt der Artenvielfalt hier Sorge bereitet. Ausnahme ist das Naturschutzgebiet “Speichersee”, das in unserem Gemeindegebiet einer Vielzahl an Vögeln schützenswerte Lebensräume bietet.
Wir müssen alles daran setzen, um die verbliebenen Naturlandschaften zu schützen und ihnen mehr Raum zu geben.
Eine tiefverwurzelte Beziehung von Mensch und Natur kann es nur geben, wenn wir alle diese Werte leben.

Vielfalt und lebendige Gemeinschaft

Gemeindliches Zusammenleben fördern und Projekte von gemeindlichem Interesse unterstützen.
Bürger unterschiedlicher Nationalität sollen sich in dieser Gemeinde wohlfühlen können, auch wenn sie nicht die gleichen Bedürfnisse haben. Wir fördern Begegnungen, gemeinsames Feiern und Erleben, um allen Menschen zu ermöglichen, hier ihre Heimat zu finden.
Wir sehen bereits heute die Vielfalt der Kulturen und Religionen in unseren Kindergärten. Dadurch erleben unsere Kinder einen spielerischen Umgang mit anderen Kulturen und lernen Offenheit und Toleranz.
Das alte christliche Prinzip der Nächstenliebe gebietet, gemeinsames Leben und Erleben unabhängig von unterschiedlichen Konfessionen und politischen Ansichten zu fördern und zu pflegen.

Kommentare unserer Kandidatinnen und Kandidaten

Die wichtigesten Punkte der nächsten Jahre in Kürze. Grundsätzlich stehe ich für:

Mehr Transparenz: immer wieder versucht, nur teilweise gelungen. Z.B sind Termine um Planungen zum Ortszentrum mit Bürgern auszutauschen verschoben worden – entfallen

Mehr Bürgerbeteiligung: Potential nicht vergeuden

Mehr Kommunikation: große Projekte, die die Gemeinde stark betreffen, erfordern Austausch mit Bürgern auch zwischendurch

Damit ich für diese Ziele auch als Bürgermeisterin einstehen kann, bitte ich um Eure Stimme.

Gertrud Eichinger

Ich bin überzeugt, dass wir ALLE durch unser kleines oder größeres Engagement die Welt ein bisschen besser machen können. Global denken, lokal handeln!
Ich setze mich ein für mehr Mitsprache- und Mitmach-Möglichkeiten in der Gemeinde, für eine offene und multikulturelle Gemeinschaft sowie den Schutz und Erhalt unserer vielfältigen Lebensräume, vor allem im Bereich Natur und Umwelt.
Meine positive Einstellung zum Leben möchte ich im Gemeinderat einbringen und vielleicht den ein oder anderen neuen Denkanstoß geben. Für unsere Kinder, unsere Großeltern und auch für benachteilige Menschen setze ich mich gerne ein!

Andrea Struck

Ich bin überzeugt von der Notwendigkeit zu absoluter Nachhaltigkeit und dem Erhalt der Umwelt und unseres Lebensumfelds für uns und die Generationen die nach uns kommen.
Dabei ist es unerlässlich dass eine Gemeinde lebt. Wir dürfen nicht zu einer Schlafstatt für Pendler werden.
Lebendige Gemeinde verlangt aktive Beteiligung der Bürger um unseren gemeinsamen Lebensraum zu gestalten.
Natürlich beinhaltet Nachhaltigkeit auch den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen und Energie aber es geht über die rein materiellen Werte hinaus auch um die Schaffung von nicht materiellen Werten und einer Dorfgemeinschaft in der es auch in 20, 30 oder gar 50 Jahren noch schön ist zu leben.

Meine Schwerpunkte in den nächsten Jahren sehe ich in den Bereichen Mobilität, Ausbau des öffentlichem Nahverkehrs, Aufbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur, stärkere Einbeziehung der Bürger und der Entwicklung des Gewerbes vor Ort.

Josef Eichinger