Jahresarchiv 2018

VonJosef Eichinger

Repair-Cafe Finsing eröffnet am 20.10.2018 um 14 Uhr

Repair-Cafe Finsing – ein Projekt des „Treffpunkt-Dorfprojekte“

Wie bereits bei der Informationsveranstaltung von „Treffpunkt Dorfprojekte“ angekündigt, starten wir das „Repair-Café Finsing“. Ziel ist es, Gegenstände zu reparieren anstatt sie wegzuwerfen.

Reparieren ist nicht sentimental, sondern vor allem nachhaltig. Mit wenig Aufwand lassen sich oftmals Geräte und Gegenstände des Alltags wieder in Schuss bringen, ohne Müll zu erzeugen und Rohstoffe zu verschwenden, wie es unweigerlich geschieht, wenn Neues gekauft wird.

Am 20.10.2018 um 14 Uhr findet die Eröffnung des Repair-Cafés statt.

Wo: Bei der Nachbarschaftshilfe im Foyer des Seniorenheims vom Pflegestern in Neufinsing, Münchner Str. 8.

Unsere Reparatur-Fachleute unter der Leitung von Jörg Stietzel stehen dann jeweils am 3. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr mit Tatkraft bereit, um Liebgewonnenes und Nützliches zu reparieren. Jörg Stietzel ist übrigens schon seit Jahren auch im „Caritas Werkstatt Café Erding“ engagiert.

Wir reparieren z.B. elektrische Kleingeräte, kleinere mechanische Defekte oder wenn etwas am Computer klemmt und helfen Ihnen mit Rat und Tat, soweit unsere Möglichkeiten es erlauben.

Die Reparatur kostet nichts.

Natürlich sind wir immer froh, wenn unsere Unkosten durch Spenden ausgeglichen werden. Wir freuen uns auch, wenn Sie sich Zeit nehmen für einen kleinen Ratsch bei Kaffee oder Tee.

Mitzubringen sind:

  • das kaputte Gerät,
  • etwas Spendenlaune,
  • etwas Zeit für die Reparatur und Kaffee und Kuchen, die vom Pflegestern zum Selbstkostenpreis abgegeben werden.

Näheres finden Sie auch unter http://treffpunkt-dorfprojekte.de/repair-cafe/. Dort gibt es auch eine Liste mit Antworten auf die typischen Fragen was, warum und wieso wir das machen.

Wie läuft das dann ab?

  • Der Reperaturwunsch wird erstmals erfasst und eine erste Sichtung durchgeführt.
  • Ist es ein Elektrogerät wird eine elektrische Sicherheitsprüfung gemacht, denn unsere freiwilligen Helfer wollen keine Funken wenn das Gerät zum testen eingesteckt wird.
  • Je nachdem was so gemacht werden muss, kümmert sich einer der Spezialisten darum.
  • Er wird zusammen mit ihnen das Kaputte wieder in Ordnung bringen. Wichitg ist dabei dass wir zusammen den Fehler finden und beheben.
  • Nach der Reperatur wird getestet.
  • Wenn es sich um ein Elektrogerät handelt, machen wir einen fachgerechten Test nach VDE.
  • Wenn es sich um kein Elektrogerät handelt, bitten wir Sie es zu testen, damit wir sehen ob es nun so funktioniert wie sie es kennen.

Reparieren ist nicht nur sentimental, sondern auch Nachhaltig.

Wir, die Initiatoren des „Treffpunkt Dorfprojekte“ möchten gerne unsere Begeisterung mit Ihnen teilen und laden Sie herzlich ein sich aus erster Hand über das Projekt „Repair-Cafe Finsing“ zu informieren.

Es freut sich auf ein Wiedersehen im Repair-Café: Das Repair-Cafe-Team

VonJosef Eichinger

Finsing isst Bunt – Ein sagenhaftes Picknick

Schon vorab ein herzlichen Dank an das Organisationsteam. Es war eine heraussragende Idee die politische Aussage mit einem Picknick zu verbinden. Geschätzte 150 Finsinger haben sich dem Aufruf angeschlossen, Position für Vielfalt zu beziehen und zusammen an einem Tisch mit vielen Anderen gemeinsam und in Eintracht ein Zeichen für Vielfalt zu setzen. Ein Zeichen, dass sich auch in der Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten ausdrückte.

Neben dem Engagement der vielen Helfern aus verschiedenen Finsingern Vereinen und Verbänden wurde der Nachmittag auch durch die Live Musik bereichert. Da waren Franz Peischl, Christoph Hansjakob mit Michael Suhre und Tom Ziehl und seine Frau – grandios.

Doch schaut euch die Bilder an, den die sagen mehr als 1000 Worte.

Ein bisschen mehr Zeit sollten sie sich beim Studium der Kommentare auf der Leinwand nehmen. Vor allem ein bischen Zeit um darueber nachzudenken. Vor allem darüber, wie wir alle mehr zu einem WIR beitragen können.

Es ist eine gemeinschaftliche Aktion:  des Grünen Wählerforums Finsing, des SPD Ortsvereins Finsing, der Wählergruppe Neufinsing, der Frauenunion und CSU Finsing, der Finsinger Elterninitiative, der Chorgemeinschaft „Die Finsingers“, der Wasserwacht Finsing und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

VonJosef Eichinger

Finsing isst Bunt – Einladung zum Bürgerpicknick am 3.10.2018

Hallo Leute,

auch der SPD-Ortsverein und das Grüne Wählerforum Finsing machen aus vollem Herzen bei der parteiübergreifenden Aktion „Finsing isst Bunt“ mit und lädt Sie alle herzlich aum gemeinsamen Picknick am 3.10.2018 von 14 Uhr bis 18 Uhr ein.

Wenns schönes Wetter ist, findet es bei der Kapelle in Neufinsing statt, wenns regnet, im Sportheim Neufinsing.

Es ist eine gemeinschaftliche Aktion: der Frauenunion und CSU Finsing, des Grünen Wählerforums Finsing, des SPD Ortsvereins Finsing, der Wählergruppe Neufinsing, der Finsinger Elterninitiative, der Chorgemeinschaft „Die Finsingers“, der Wasserwacht Finsing und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Wir kümmern uns um die Tische und jeder stellt etwas drauf. Lasst uns gemeinsam essen, trinken, singen und feiern. Egal woher und wohin jemand geht, egal welcher Nation er angehört oder welche Religion er bevorzugt.

Schaut den Leuten in die Augen und macht Euch bewusst, dass auch Sie Nachbarn und Gäste auf dieser Erde sind.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die das Neujahrsfeuer 2014 bei dem die SPD und das Grüne Wählerforum gefragt haben: „Wieviele Nationen leben in Finsing“. Die Auflösung hat damals alle überrascht. 40 Nationen haben wir gezählt. Auch 2015 hatte das Neujahrsfeuer „MultiKulti“ zum Thema.

Vielleicht können wir auch am 3.10. wieder Mitbürger aus vielen Nationen begrüssen.

Es freuen sich auf Euch alle Mitglieder und Freunde des SPD Ortsvereins und des Grünen Wählerforums Finsing.

VonJosef Eichinger

Gertrud mit Markus Rinderspacher bei Besuch beim WIWeB

Erding 29.6.2018 – HIGHTECH in Erding: Unsere Landtagskandidatin Gertrud Eichinger besuchte zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe oder kurz das WIWeB in Erding.

An eine sehr informative und angenehme Gesprächsrunde mit Direktor und Professor Dr. Wolfgang Kreuzer und seinen Abteilungsleiternschloss sich ein interessanter Rundgang durch das Institut an.

Das WIWeB, in dem auch unser dritter Bürgermeister Hans Schmidmayer (SPD) als Leiter der Leitstelle der Bundeswehrfür Schweiß- und Klebetechnik arbeitet, ist neben der Materialprüfung zuständig für Fragen der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Werk- und Betriebsstoffen in der Bundeswehr, für Schadensanalytik und Schadensfrüherkennung, aber auch für Arbeitsschutz und Einsatzbekleidung. Fasziniert waren die Besucher von den Fortschritten in der 3D-Drucktechnik (Forschung und Anwendung), mit der sehr rasch Ersatzteile, auch im Einsatz, hergestellt werden können – von der Energie-Gliederkette bis zur Fahrwerksschutz-Manschette, wie der Koordinator für die Einführung der Technologie Dr. Jens Holtmannspötter an praktischen Beispielen erklärte.

Von Seiten dbestaunen der Hochtechnologie im Erdinger WiWeBer Erdinger SPD waren mit von der Partie: Horst Schmidt, Kreisrat und Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, Hubert Niestroy, SPD Stadtrat, Martin Kern, Gemeinderat und SPD Kreisvorsitzender, Karl-Heinz Gallinn, SPD Ortsvereinsvorsitzender und Juso Niclas Spanel.

Bezahlbarer Wohnraum, ausreichende qualifizierte Kindergartenplätze, ÖPNV Anschluss und ein Fahrradweg von Erding zum WIWeBstehen auf dem Wunschzettel, der über 215 MitarbeiterInnen, die seit 60 Jahren in einem exzellenten Wissenschafts- und Forschungsbetrieb arbeiten, der mit seinen Publikationen, Forschungsergebnissen, Vorträgen und Dissertationen den Vergleich mit anderen Forschungseinrichtungen, wie z.B. der Fraunhofer Gesellschaft oder der DLR,nicht scheuen braucht.

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Gertrud mit SPD Fraktionschef Markus Rinderspacher beim WiWeb Erding

 

Dass dieser Standort auch ohne den Fliegerhorst gesichert ist und eine glänzende Zukunft auch für hochqualifizierte Arbeitsplätze hat, freute Markus Rinderspacher und Gertrud Eichinger, die sich auch in das Besucherbuch des Instituts eintragen konnten.

VonJosef Eichinger

Gutes Leben im Alter – Gertrud Eichinger diskutiert mit Doris Rauscher

Gutes Leben im Alter – Gertrud Eichinger (SPD Landtagskandidatin für Erding) diskutiert mit Doris Rauscher (SPD) der stellvertretenden Vorsitzenden des Sozialauschusses des Bayrischen Landtags und Spitzenkandidatin des Landkreises Ebersberg

Erding, 21.6.2018. „Bayern wird immer älter! Heute leben rund 2,6 Millionen Menschen Ü-65 Jahren in Bayern. Bereits in zehn Jahren wird diese Altersgruppe auf 4 Millionen angewachsen sein. Das sind ca. 30% der Bevölkerung! Die meisten erleben diese Lebensphase als eine Art „Hochplateau“, als eine Zeit in guter körperlicher und mentaler Verfassung – bis ins hohe Alter!„ stellte die Ebersberger Landtagsabgeordnete Doris Rauscher zu Beginn ihrer Ausführungen fest. Zum Thema „Gutes Leben im Alter“ hatte die Erdinger SPD mit ihrer Stadträtin und Seniorenreferentin Jutta Harrer eingeladen. Neben der SPD Landtagskandidatin Gertrud Eichinger (Finsing) und der Bezirkstagskandidatin Ulla Dieckmann (Wörth) waren auch zahlreiche Vertreter sozialer, caritativer und kirchlicher Einrichtungen (VdK, BRK,Malteser, SozialverbandD, Mieterverein, KBW) gekommen.

Podiumsdiskussion mit Doris Rauscher (MdL) und SPD Landtagskandidatin Gertrud Eichinger„Wir wollen allen ein Alter in Würde zu ermöglichen, so wie sie es sich wünschen. Jedes Alter zählt! Wir brauchen gute Pflegeangebote, Hilfen für pflegende Angehörige, passgenaue Wohnformen, ein ausreichendes finanzielles Auskommen, aber auch bessere Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung in Gesellschaft und Politik. Deshalb haben wir von Seiten der SPD-Landtagsfraktion ein Seniorenmitwirkungsgesetz in den bayerischen Landtag eingebracht.“führte die sozialpolitische Sprecherin Doris Rauscher aus.Die Kreistags SPD hat dazu einen Antrag auf Gründung einer Landkreis Seniorenvertretung eingebracht.

Zur Pflege informierte Ulla Dieckmann: „Neben der kommunalen Information setzt sie auf eine lokales Pflegesystem, Pflegestützpunkte im Landkreis um die Versorgung der älteren MitbürgerInnen sicher zu stellen.

Landtagskandidatin Gertrud EichingerAuf die oft schwierige Wohnsituation von Senioren im Landkreis ging Gertrud Eichinger, SPD Kandidatin für den Landtag ein. „Es wurden und werden nicht genügend bezahlbare und auch zu wenig öffentlich geförderte Wohnungen gebaut. Die SPD schlägt zum altersgerechten Wohnen das Programm „Aufzug statt Auszug“ vor.“

Jutta Harrer, die zur Veranstaltung eingeladen hatte, folgerte: 65jährige Menschen haben im Durchschnitt 19,7 Lebensjahre vor sich, aber: „Älterwerden ist bunt, ist lebendig,

Aber Seniorenarbeit ist eine Aufgabe auch für die Politik,eine Zukunftsaufgabe, für die es gilt, jetzt Rahmenbedingungen zu schaffen. Seniorenpolitik kann gelingen mit dem Engagement der Betroffenen, die Beteiligte sind. Das will die SPD in Stadt und Landkreis auf den Weg bringen.

Das  „Zukunftsministerium“ in Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales) stellt eine Reihe von Seniorenprojekten vor, gerade zum Thema Wohnen im Alter. Leider fehlt es an der Umsetzung, die überwiegend in den Händen der Kommunen liegt.“

VonJosef Eichinger

SPD-Rechtsexperte Franz Schindler und Landtagskandidatin Gertrud Eichinger sprachen in Neuching zum neuen Polizeiaufgabengesetz

Bild: Von links nach rechts: Franz Schindler (MdL), Raoul Pietschmann (Juso Erding), Gertrud Eichinger (Landtagskandidatin Erding), Ulla Dieckmann (Bezirkstagskandidatin Erding), Lena Wagner (Juso-Vorsitzende Oberbayern), Leon Kozica (Juso-Vorsitzender Kreisverband Erding)

 

SPD-Rechtsexperte Franz Schindler (spd-franz-schindler.de) und  Landtagskandidatin Gertrud Eichinger (www.gertrud-eichinger.de) sprachen in Neuching zum neuen Polizeiaufgabengesetz

12.6.2018. Die Neufassung des Polizeiaufgabengesetz (PAG), das gegen alle Oppositionsparteien beschlossen wurde, sorgt weiter für Diskussionen. Die Staatsregierung erweckt den fatalen Eindruck, dass die Polizei selbst bei Kenntnis von vermuteten Gefahren, tatenlos zusehen müsse, wie Straftaten verübt werden. Auf Einladung der Landtagskandidatin Gertrud Eichinger erläutert Franz Schindler, MdL, Rechtsexperte der SPD- Landtagsfraktion, die mehr als 30 Änderungen des Polizeiaufgabengesetzes..

Im gut gefüllten Saal beim  Alten Wirt in Neuching hob der SPD-Politiker hervor, dass beispielsweise die Auswertung der DNA  bereits durchführt werden könne, wenn die Polizei nur den Verdacht hat, dass von jemandem eine „drohende Gefahr“ ausgeht. Dafür müssen noch keinerlei konkrete Anhaltspunkte vorliegen. Ebenso ist die Beschlagnahmung von Vermögen  möglich, auch wenn nur ein Verdacht besteht. Ohne Anlass darf die Polizei auch Veranstaltungen auswerten und Personen identifizieren und sogar die Post beschlagnahmen, was in keinem anderen Bundesland erlaubt ist. Dazu kommt die heimliche Überwachung des gesprochenen Worts durch Richtmikrophone.

Das – so Schindler – sind Einschränkungen der Freiheit, wie sie bisher noch nie dagewesen sind.

Zum Schluss  seines Vortrags mahnte der SPD-Rechtsexperte eindringlich: „In allen modernen Demokratien geht man davon aus, dass der Staat die Bürger zu schützen hat. Dabei sind nicht alle Bürger unter Generalverdacht zu stellen. Der Staat muss begründen, wenn er Freiheitsrechte einschränkt. Das  neue PAG drehe diesen Grundsatz jedoch teilweise um. Der Bürger müsse sich rechtfertigen, warum er Einschränkungen seiner Freiheitsrechte nicht will.“.

Die Landtagskandidatin Gertrud Eichinger hob hervor: „Niemand will die Arbeit der Polizei kritisieren. Jedem ist klar, dass die technische und personelle Ausstattung der Polizei wesentlich verbessert werden muss, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Aber das PAG bewirkt genau das Gegenteil, weil es als Bespitzelung empfunden werden kann“.

Nach Meinung von Eichinger sei es viel wichtiger, die Polizei endlich besser auszustatten.

Und zwar nicht mit mehr Polizeipferden oder dem Sonderweg einer „bayerischen Grenzpolizei“. Die CSU solle sich stattdessen lieber einmal die Forderungen der Praktiker in der Gewerkschaft der Polizei anhören. Denn es sei ja mehr als alarmierend, dass bereits jeder siebte Polizeibeamte einen Nebenjob habe.

Ulla Dieckmann, SPD-Bewerberin für das Bezirkstagsmandat fand es unglaublich, dass die Staatsregierung mit diesem Gesetz die Grundrechte unserer Zivilgesellschaft in Frage stellt und Stimmung macht. Wir haben gute gesetzliche Mittel, einen Verfassungsschutz und die Polizei, die dringend personell aufgestockt werden muss. „Ich fürchte, dass  dieses neue Gesetz hauptsächlich für junge Leute gefährlich ist. Wer in irgendeiner Weise einmal auffällig wird, dessen Daten können dann für alle Zeiten gespeichert sein und für die zukünftige berufliche Entwicklung ein Problem darstellen.“

Deshalb fanden es auch viele der Besucher erfreulich, dass bei der großen Demonstration mit  40 000 Teilnehmern in München so viele junge Menschen dabei waren. „Auch in deren Interesse“, so resümierte Gertrud Eichinger, „reicht die SPD Klage beim Verfassungsgericht ein. Wir wollen  einen wachsamen Rechtsstaat mit einer gut ausgestatteten Polizei. Aber keinen Überwachungsstaat, der in jedem Bürger einen potentiellen Gefährder sieht.“

VonJosef Eichinger

SPD Stammtisch 11.6 in Eicherloh: „Eine Finsingerin im Landtag, wie cool ist dass denn – Vorstellung der SPD Landtagskandidatin Gertrud Eichinger“

Gertrud Eichinger wurde als Kandidatin der SPD des Landkreises Erding für die Landtagswahl 2018 nominiert und von den Delegierten der Aufstellungsversammlung auf den Platz 5 der Liste von Oberbayern gesetzt.

Den Stammtisch der SPD am 11.6. nutzte sie, um sich und ihr Programm vorzustellen.

Ihre Schwerpunktthemen sind Wohnen und Entwicklung in der Digitalisierung. Einer der Hauptpunkte die Gertrud Eichinger umtreibt, ist bezahlbarer Wohnraum in einer lebenswerten Umwelt im Landkreis. Für die Landtagskandidatin steht eindeutig fest: „Eine lebenswerte Umwelt ist mit einer dritten Startbahn nicht vereinbar„. Daher wird sie sich massiv dafür einsetzen, dass das Taktieren und Tricksen der Staatsregierung nicht zum Erfolg führen.

Laut und emotional wurden die Gespräche, als das Thema sozialer Wohnungsbau zur Sprache kam. Viele konnten sich noch an das Debakel im Zusammenhang mit der GBW erinnern, bei dem die Staatsregierung im großen Stil landeseigene Wohnungen verkauft hat. Allen Anwesenden war klar, dass die Wohnungsmisere von der CSU verschuldet ist, denn sie hätte die Zeichen erkennen und während der letzten Jahrzehnte korrigierend eingreifen müssen.

Gertrud Eichinger machte nochmal deutlich: „Der soziale Wohnungsbau ist eine wichtige Komponente für einen Teil der Gesellschaft ist. Mindestens genau so wichtig ist es, bezahlbaren Wohnraum für alle in der Gesellschaft zu schaffen. Dazu muss Wohnraum aus der Spekulationsblase entnommen werden. Dies kann über Genossenschaftliche Gesellschaften, aber auch durch gemeinnützige Wohnbaugesellschaften erfolgen. In Erding gibt es bereits eine städtische und eine landkreiseigene Wohnbaugesellschaft. Allerdings braucht es dazu auch den festen politischen Willen, diese Werkzeuge dementsprechend einzusetzen und Grundstücke dafür zu entwickeln. Dafür will ich kämpfen!“.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Kandidatin ist es, die Umwälzungen, die durch die Digitalisierung entstehen, sozialverträglich zu gestalten. Die kontinuierliche Weiterbildung von Mitarbeitern ist unumgänglich und erfordert neue Konzepte wie Bildungsurlaub oder die Öffnung von Berufsschulen für die integrierte Weiterbildung von Mitarbeitern aus allen Branchen. Umgekehrt werden Kinder und Jugendliche weniger Probleme mit neuen digitalen Werkzeugen und Methoden haben. Doch auch die neuen Medien dürfen in den Schulen nicht zum Selbstzweck werden. „Hinterfragt muss, ob das derzeitige Schulsysteme und die Lehrmethoden effizient genug sind. Es geht schließlich um die Förderung und die Zukunft unserer Kinder“, betonte Frau Eichinger..

In Juni und Juli sind Veranstaltungen mit Doris Rauscher (MdL) in Erding, mit Natascha Kohnen (SPD Spitzenkandidatin) sowie mit Claudia Tausend (MdB) vorbereitet. Die Details dazu gibt es auf Facebook www.facebook.com/pg/Gertrud.Eichinger.Landtag/events, www.facebook.com/Gertrud.Eichinger.Landtag oder der Webseite www.gertrud-eichinger.de.

Für die Anwesenden ist auch das Thema  öffentlicher Personen-Nahverkehr wichtig. Frau Eichinger erzählte, dass ihr Vorschlag zur Reduzierung der Pendlerströme bei der SPD Landtagsfraktion bereits auf reges Interesse gestoßen ist. Ziel des Vorschlags ist es, möglichst vielen der 500.000 Pendler die täglich von und nach München fahren, über geeignete Fördermaßnahmen einen Arbeitsplatz zu Hause zu ermöglichen. Neben der gewonnen Zeit von bis zu 2 Stunden täglich, wären damit auch im sozialen und familiären Umfeld ein unglaubliches Mehr an Lebensqualität zu erwarten, Zeit für Familie und Erholung.

Eine Finsingerin als Landtagskandidatin, das hat es noch nie gegeben und darauf sind alle sichtlich stolz. Einer der Anwesenden hat den Slogan geprägt, „Eine Finsingerin im Landtag, wie cool ist dass denn“.

In diesem Sinne wünschen alle Zuhörer der Veranstaltung ihrer SPD Ortsvorsitzenden alles Glück der Welt und würden gerne gemeinsam mit ihr den Einzug in den Landtag feiern.

VonJosef Eichinger

erfolgreicher 5. Umweltaktionstag!

5. Umweltaktionstag von SPD und Grünem Wählerforum Finsing

Der Natur eine Chance geben!
Der heutige Sonntag stand ganz unter dem Motto „summt Finsing?“- und man kann sagen, ja, in einem Garten auf alle Fälle!
Heinz Schmidbauer hat zusammen mit seiner Frau ein kleines Paradies für Tiere geschaffen. 30 verschiedene Vogelarten finden sich in seinem Garten ein um sich satt zu essen. 12 verschiedene Libellenarten, diverse Wildbienenarten und auch noch ein paar wenige Raupen bzw. Falter. „Noch vor 15 Jahren waren an einem Abend mehrere hundert Falter und Schmetterlinge da, nun sind es nur noch 3 bis 4 Stück“, erzählt der Tierfotograf aus Neufinsing. Mit einer speziellen Lampe lockt er seit vielen Jahren die Falter an um sie zu beobachten und den Bestand zu zählen.
In seinem Garten hat Heinz Schmidbauer viele kleine Unterschlupf- und Brutmöglichkeiten für Insekten angelegt und die passenden, nahrhaften Pflanzen und Blumen angesiedelt um die Lebensbedingungen für die vom Aussterben bedrohten Insekten- und Vogelarten so attraktiv wie möglich zu machen.
Auch Irena Meilick, erklärt uns auf der kleinen Kräuterwanderung zwischen Ortsmitte und Spielplatz Lärchenweg wie wichtig heimische Pflanzen für die Bestäubung und Erhaltung des Ökosystems sind. Kornelkirsche, Hollunderstaude, Lavendel, Gänseblümchen und Löwenzahn. Bereits jetzt im Frühjahr blüht es schon ein wenig. Doch leider werden die bunten Flächen immer weniger und die klassische Grünflächen immer mehr. Keiner hat Mut zur „Schlampigkeit“. Rasenmäherroboter und Laubbläser zerstören die natürlichen Futter- und Brutplätze der Tiere. Alles muss sauber und akkurat sein. Doch wenn jeder eine kleine Ecke im Garten „wild“ lassen würde, hätten wir schon viel gewonnen. Das weiß auch Frau Dr. Susanne Richardson von der Vereinigung Blühende Landschaften aus Wörth. Bei dem ausführlichen Vortrag lernen wir, wie wir im eigenen Garten wieder Insekten ansiedeln können. Auch Gemeinden und Landwirte können ihren Beitrag leisten. Unterstützung und Beratung durch ausgebildete Fachkräfte zum Thema „unsere Kulturlandschaft soll wieder blühen“ stehen Privatpersonen sowie den Gemeinden jederzeit zur Verfügung. Auf einander zugehen, aufklären ins Gespräch kommen und an die Vernunft appellieren, das rät uns die studierte Geologin.
Was hält uns jetzt noch ab? Die Zuhörer sind begeistert und motiviert. Bei Kaffee und Kuchen werden schon Pläne für die nächste Aktion in Sachen Bienen und Blumen geschmiedet….Denn noch summt Finsing sehr leise…
http://www.bluehende-landschaft.de

VonJosef Eichinger

Summt Finsing?

Einladung zum 5. Umweltaktionstag

 

 

Umweltaktionstag2018

VonJosef Eichinger

Wir Packen An! Ramadama in Finsing 2018

Das Motto der Ramadama Aktion 2018 war „Wir packen an!“.

Und leider fanden wir auch dieses Jahr am 17. März über 100kg Unrat entlang er Strassen und Fluren.

Wir packen an! Andere reden und schwatzen über Umwelt- und Naturschutz an runden Tischen und Ausschüssen. Doch wir, die Mitglieder und Freunde des SPD Ortsverbands und des Grünen Wählerforums Finsing packen auch dieses Jahr wieder an in der bereits Tradition gewordenen Aktion „Ramadama“ organisiert durch Heiner Grönwald.

Einen herzlichen Dank an alle Helfer und der Jugendraumgruppe Neufinsing für das Anpacken, damit die Natur nun frisch in den Frühling starten kann.

Ausgerüstet mit Müllsäcken und Schutzwesten durchstreiften wir die Straßen der Gemeinde auf der Suche nach Abfällen und Unrat. Leider mussten wir wie all die Jahre zuvor feststellen, dass man in wenigen Stunden jede Menge Abfall von den Straßenrändern und Feldern einsammeln kann. Über 100kg Abfall, dutzende Flaschen und sonstiger Unrat häuften sich dann am Mittag vor dem Recycling-Hof in Neufinsing.

Natürlich gab’s danach auch eine Stärkung durch frische Butterbrezen von der Bäckerei Kornek, spendiert von Gertrud Eichinger.

Ramadama 2018 SPD und Grünes Wählerforum

Die fleisigen Sammler beim Ramadama 2018

Schaut man sich das Sammelergebnis genauer an, finden sich erstaunlich viele Glasflaschen darunter. Das ist an sich schon eine Sauerei, aber noch unverständlicher ist es, wenn man Glasflaschen aller Art, ganz und zerbrochen im Acker seitlich der Neufinsinger Straße findet. Haben die Leute denn kein Gehirn und denken an die Tiere, für die Glassplitter im Futter lebensgefährlich ist?

Eine andere Gruppe von Dreckbären sind Leute die Verpackungen von Schokoladen- und Energieriegeln, Tetrapack-Säfte auf dem Schulweg „verlieren“. Auffallend ist auch, wie viele Zigarettenschachteln entlang der Straße vergammeln aber auch liegengelassene Hundetüten. Da fehlt es schlichtweg an Umwelterziehung. Erfreulich war, wie wenig Verpackungen eines Schnellrestaurants im Vergleich zum Vorjahr entlang der „an der Dorfen“ gefunden wurde.

Die rot markierte Strassen haben wir durchforstet.

Suchgebiet mit markierten Strassen

 

Reiche Beute, 100 kg gesammelt am Rand weniger Straßen und rund um den Friedhof. Die Karte von Finsing zeigt wo wir waren. Sie zeigt aber auch wo wir nicht sein konnten. Wir befürchten, dass weit mehr als 100kg noch verstreut am Rand der anderen Straßen liegen und möchten heute schon ihre Aufmerksamkeit auf den nächsten „Ramamdam 2019“ lenken.

Melden sie sich, wenn Sie helfen wollen.

Packen Sie Es An!

Ansprechpartner und weitere Neuigkeiten finden sie unter http://spd-waehlerforum.de sowie im Facebook unter „https://www.facebook.com/SPD.Waehlerforum.Finsing/“.